In-Ear-Monitoring
Mit In-Ear-Monitoring hörst du dich auf der Bühne klar und in deiner eigenen Mischung, ohne laute Monitorboxen. Hier findest du Funk-Komplettsysteme, Sender, Empfänger, In-Ear-Hörer und kabelgebundene Lösungen, unter anderem von Sennheiser, Shure, LD Systems, Fischer Amps und InEar.
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In-Ear-Monitoring: So findest du das richtige System
Warum In-Ear statt Monitorbox?
Mit In-Ear-Monitoring sinkt die Lautstärke auf der Bühne deutlich, das schont dein Gehör und sorgt für einen saubereren Klang im Saal. Du hörst genau die Mischung, die du brauchst, an jeder Position auf der Bühne. Außerdem musst du keine schweren Monitorboxen mehr transportieren.
Funk oder Kabel?
Funk-Komplettsysteme bestehen aus einem Sender und einem Taschenempfänger und geben dir volle Bewegungsfreiheit, ideal für Sänger und Gitarristen. Wer sich auf der Bühne kaum bewegt, etwa Drummer oder Keyboarder, fährt mit einer kabelgebundenen Lösung über einen Kopfhörerverstärker oft günstiger und ganz ohne Funkfragen. Einzelne Sender und Empfänger findest du auch zum Erweitern bestehender Systeme.
Die richtigen Hörer
Die mitgelieferten Ohrhörer reichen für den Anfang, der größte Klangsprung kommt aber oft mit besseren In-Ear-Hörern. Universal-Hörer passen mit verschiedenen Aufsätzen in jedes Ohr. Maßgefertigte Hörer mit Otoplastik sitzen perfekt, dämpfen Umgebungsgeräusche besonders gut und sind für viele Profis der Standard. Mehrere Treiber pro Seite sorgen für mehr Detail und Druck im Bass.
Mono oder Stereo, und wer macht die Mischung?
Viele Systeme lassen sich in Mono oder Stereo betreiben. Stereo klingt räumlicher und natürlicher, belegt am Mischpult aber zwei Wege. Die Mischung für jedes Bandmitglied entsteht am Mischpult über eigene Monitorwege. Mit digitalen Mischpulten kann jeder seine Mischung per App auf dem Smartphone selbst einstellen, ohne dass der Tontechniker ständig nachregeln muss.
Gehör schützen
In-Ear-Monitoring schützt nur, wenn du vernünftig laut hörst. Gut sitzende Hörer dämpfen die Bühne so stark, dass du die Lautstärke niedrig halten kannst. Viele Taschenempfänger bieten einen Limiter, der plötzliche Pegelspitzen abfängt. Stell die Lautstärke beim Soundcheck so ein, dass du dich gerade gut hörst, und nicht lauter.
Frequenzen und Mehrkanalbetrieb
Funk-In-Ear-Systeme senden in festgelegten Frequenzbereichen. Viele davon dürfen in Deutschland ohne Anmeldung genutzt werden, welche das sind, regelt die Bundesnetzagentur. Wenn mehrere Musiker eigene Strecken nutzen, müssen die Frequenzen aufeinander abgestimmt sein, damit sie sich nicht stören. Wir beraten dich, welches System zu deinem Einsatz und deiner Band passt.
Häufige Fragen
Was brauche ich für In-Ear-Monitoring?
Ein Funk-System mit Sender und Empfänger oder einen kabelgebundenen Kopfhörerverstärker, dazu In-Ear-Hörer und einen eigenen Monitorweg am Mischpult. Mit digitalen Mischpulten lassen sich die Mischungen für jedes Bandmitglied oft per App einstellen.
Muss ich ein In-Ear-System anmelden?
Viele Systeme arbeiten in Frequenzbereichen, die in Deutschland ohne Anmeldung genutzt werden dürfen. Die Regeln legt die Bundesnetzagentur fest und passt sie von Zeit zu Zeit an. Wir sagen dir gern, ob dein System anmeldefrei betrieben werden kann.